Walter Hurschler und Familie

«Schweine schwitzen nicht.»

Wir betreten den Stall von Walter Hurschler. Das Klima im Innern ist angenehm. Der strenge Schweinegeruch geht beinahe unter, es dominiert der intensive Geruch nach Stroh und Heu. Das freut nicht nur uns, sondern auch die Tiere. «Was wir Menschen nicht mögen, haben die Schweine auch nicht gern», ist Walter Hurschler überzeugt.

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Beim Auffüllen der Raufen mit Heu erklärt uns Walter die Aufteilung des Stalles. Die einzelnen Boxen sind in drei Zonen eingeteilt. Eine eingestreute Liegefläche zum Faulenzen und Spielen, einen Bereich mit Kotschlitzen und der Aussenbereich mit Sonnenschutz. Im Aussenbereich hat er zusätzlich eine Sprinkleranlage installiert. Bei Temperaturen über 22°C startet diese automatisch und sorgt regelmässig für eine willkommene Abkühlung. «Schweine schwitzen nämlich nicht und kühlen sich so ab», lehrt er uns und ergänzt, «sie lieben es, sich im Wasser oder Schlamm zu wälzen.»

Auch wenn die Fütterung automatisiert ablaufe, sei er regelmässig im Stall. So könne er die Gesundheit der Schweine kontrollieren. Bleibt beispielsweise ein Tier bei der Fütterung zurück, ist es ein Anzeichen, dass es ihm nicht gut geht.

Walter Hurschler führt den Familienbetrieb in der zweiten Generation zusammen mit seiner Frau und den drei Kindern. Wir freuen uns auf die bevorstehende Zusammenarbeit.

300 Schweine
30 Kühe und Rinder
4 Katzen
1 Hund
Mehrere Bienenvölker 

21 Hektaren

Alikon (AG)