Guido Broch

«Ich verbringe gerne Zeit mit den Tieren.»

Einen guten Appetit. Dieses Mal gilt unter Wunsch nicht Schweinen. Kaum aus dem Auto ausgestiegen, sehen wir eine Katze mit einer Maus im Maul über die nahegelegene Wiese stolzieren. «Für das Mausen sind die Katzen ja auch da», ruft uns Guido zu und begrüsst uns zusammen mit seiner Freundin auf dem Familienbetrieb im luzernischen Schötz.

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Wir betreten den Stall. Normalweise rennen Schweine vor Besuchern gleich davon. Nicht diese hier. Zutraulich und neugierig kommen sie uns entgegen. «Ich verbringe gerne Zeit mit den Tieren», erzählt uns Guido. Der Kontakt zu den Tieren ist wichtig, denn die Nähe und Vertrautheit bringen einige Vorteile mit sich. So lassen sich die Schweine leichter kontrollieren und schrecken nicht jedes Mal auf, wenn er in den Stall geht. Sei dies für das Auffüllen der Raufe mit Stroh oder für die Reinigung. «Und natürlich für die Fütterung, oder?», fragen wir. Doch er verneint.

Im Vergleich zu anderen Betrieben muss er für die Fütterung nicht zwingend in den Stall. Guido verfügt über ein automatisches Fütterungssystem. Das heisst, die Schweine haben permanent Zugang zum Futter und der Automat ist immer gefüllt. «Wenn sie Hunger haben, fressen sie. Sonst faulenzen sie oder spielen im Stroh». So gibt es keine Kämpfe unter den Schweinen.

Guido Broch führt den Familienbetrieb in der zweiten Generation zusammen mit seiner Mutter und seiner Freundin. Wir freuen uns auf die bevorstehende Zusammenarbeit.

180 Schweine
38 Kühe, Rinder und Kälber
8 Katzen

18,5 Hektaren

Schötz (LU)